 Ein sich stetig verschärfender globaler Wettbewerb, zunehmender Innovationsdruck und steigende Anforderungen im Sinne des Shareholder Value prägen heutzutage das Wirtschaftsleben. Im harten Kampf um Kundenaufträge und Marktanteile scheint nichts mehr unmöglich. Noch nie zuvor waren die Märkte so in Bewegung und unternehmerische Gestaltungs-möglichkeiten freier und flexibler. Aber je freier der Markt, desto größer auch die Gefahr, dass Markt-teilnehmer sich nicht rechtschaffen darin bewegen. In der jüngsten Vergangenheit sind immer wieder Unternehmen durch unlauteres Verhalten gegenüber Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern oder Anteilseignern in die Kritik geraten. Ganze Branchen und Wirtschaftszweige mussten durch das unethische Verhalten einzelner Unternehmen und Führungskräfte schwere Imageverluste und herbe wirtschaftliche Einbußen hinnehmen.
Dem kann man vorbeugen. Die Einführung eines Ethik-Managementsystems (EMS) ist der erste Schritt. Darin definiert ein Unternehmen Richtlinien und Werte, die für den Umgang mit allen unternehmensrelevanten Zielgruppen ausschlaggebend sind. Die Zertifizierung des Ethik-Managementsystems durch eine unabhängige Institution forciert, dass die aufgestellten Prinzipien und Unternehmenswerte auch gelebt und umgesetzt werden.
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